Sie sind Erstsemester? Dann gehören Sie zu den Rekordhaltern, wenn schon nicht individuell, dann doch als Gruppe. Jedes Jahr steigt die Zahl der Universitätsfrischlinge und erreichte mit dem Wintersemester 2011/12 die beeindruckende Zahl von 515.800. Von manchen als Trend zur Massenuniversität beklagt, von anderen als Akademisierung der Gesellschaft gelobt: Als Erstsemester sind Sie nun mittendrin im Reich von Mensa, Master und Müdigkeit nach Studentenpartys.
Und nun geht’s los.
Der Beginn eines Studiums ist immer eine Orientierungsphase. Wenn Sie also das Gefühl haben, völlig überfordert zu sein, ist das weniger dramatisch, als vielmehr eine Erfahrung, die Sie mit den meisten Ihrer Kommilitonen teilen. Ein Besuch der Veranstaltungen für Erstsemester – wahlweise Orientierungs- beziehungsweise O-Woche oder Einführungswoche genannt, ist dringend zu empfehlen, um sich zunächst einmal ein groben Überblick über Abläufe und Räumlichkeiten an Ihrer Uni zu machen. Nicht zuletzt begegnen Sie bei den Einführungsveranstaltungen den anderen Erstsemestern und können schon vorhandenes Wissen in meist lockerer Atmosphäre austauschen.
Ansprechpartner
Glücklicherweise finden Erstsemester an jeder Universität kompetente Ansprechpartner. Da ist zunächst einmal die Studienberatung, die Ihnen bei allen allgemeinen Fragen weiterhelfen kann. Informationen, die Ihr Studienfach betreffen, erhalten Sie bei der Fachschaft. Das ist die Studierendenvertretung, in der Ihnen Kommilitonen meist höherer Semester mit Rat und Tat zur Seite stehen. Darüber hinaus gibt es mit der BAföG-Beratung, der Rechtsberatung und der Beratung für ausländische Studierende an vielen Universitäten für jeden denkbaren Aspekt des Studierens eine entsprechende Informationsstelle.
Studentenjobs und Studentenwohnungen
Der Beginn eines neuen Semesters ist nicht nur an der Uni eine Zeit des Wechsels, sondern auch auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt. In beiden Bereichen sorgen wegziehende Studenten für frei werdende Kapazitäten. Hier empfiehlt es sich für Erstsemester, nicht lange zu zögern, sondern sich rechtzeitig auf den regionalen Jobbörsen wie zum Beispiel Studentenjobs-OWL und Portalen für studentische Wohnungsvermittlung umzutun: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Freizeit
Studieren bedeutet mehr, als Scheine – also Leistungsnachweise – zu sammeln, sich auf Prüfungen vorzubereiten und an die Karriere zu denken. Universitäten sind auch die idealen Orte, um Ihren persönlichen Interessen nachzugehen: Egal ob es sich um Ihren Lieblingssport oder um kulturelle Aktivitäten wie der Teilnahme am Chor oder einer Theatergruppe handelt: Erstsemester finden an den Universitäten mit Sicherheit attraktive und kostengünstige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.