Jobs für Studenten

Unzählige Studenten müssen neben dem Studium jobben, um sich ihren Lebensunterhalt, die Studiengebühren und mehr zu finanzieren. Dabei lässt sich grundsätzlich in drei Varianten von Studentenjobs unterscheiden:

  1. Mini-Jobs oder geringfügige Beschäftigung
  2. kurzfristige Beschäftigung
  3. klassischer Studentenjob

Je nach Art des ausgewählten Jobs sind unterschiedliche Regelungen, unter anderem im Bezug auf Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge zu berücksichtigen.

Die Studentenjobs im Überblick

Der Mini-Job ist die einfachste und häufigste Variante beim Nebenjob. Hierbei wird der Verdienst monatlich 400 Euro nicht übersteigen, das Einkommen ist sowohl steuer-, als auch sozialabgabenfrei für Studenten. Sie kommen damit also am besten weg, sofern sie nur einen dieser Mini-Jobs ausüben. Sollten in einzelnen Monaten mehr als 400 Euro verdient werden, ist das solange kein Problem, wie der Jahresschnitt von 7.680 Euro nicht überschritten wird. Das kann nämlich den Verlust des Kindergeldes mit sich bringen.

Die kurzfristige Beschäftigung ist gekennzeichnet durch ihre Dauer. Sie wird nicht mehr als 50 Tage oder zwei Monate pro Jahr ausgeübt. Diese Jobs eignen sich besonders gut für die Semesterferien, da hier Vollzeit gearbeitet und verdient werden kann. Die kurzfristige Beschäftigung ist nicht sozialversicherungspflichtig, allerdings muss Lohnsteuer gezahlt werden. Wahlweise kann diese korrekt anhand der Steuerkarte ermittelt werden oder sie wird pauschal mit 25 Prozent vom erreichten Lohn gezahlt.

Der klassische Studentenjob kann mehr als 20 Wochenstunden umfassen und bringt in der Regel zwischen 400 und 800 Euro ein. Dann fällt keine Lohnsteuer an, allerdings müssen Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden.

Einkommen im Blick behalten

Vorsicht ist immer dann geboten, wenn so viel gejobbt wird, dass das Studium zu kurz kommt. Dann wird man nämlich nicht mehr als Student mit Nebenjob, sondern als Beschäftigter mit Studienplatz angesehen, was steuerlich massive Auswirkungen haben kann.

Ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass das Einkommen aus jedem Studentenjob auf das BaföG angerechnet wird. Durch den Zuverdienst können also Ansprüche auf die Förderung verringert werden. Hier ist also ebenso, wie beim Kindergeld, Vorsicht geboten.