Wohngeld für Studenten

Wohngeld ist heute sicher Jedermann ein Begriff. Damit unterstützt der Staat seine Bürger. Es wird ein Teil der Miete für eine Wohnung oder ein Zimmer bzw. ein Teil der Kosten für das Eigenheim getragen. Allerdings haben Studenten grundsätzlich keinen Anspruch auf Wohngeld, da der Anspruch auf BaföG den Wohngeldanspruch ausschließt. Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Studenten Wohngeld beantragen können.

Wann können Studenten Wohngeld beantragen?

Wohngeld kann immer dann beantragt werden, wenn wenigstens eine Person im Haushalt keinen Anspruch auf BaföG hat, also kein Student ist. Ein gemeinsames Kind eines studentischen Paars berechtigt den gesamten Haushalt also dazu, Wohngeld zu beantragen. Weiterhin kann Wohngeld beantragt werden, wenn der Anspruch auf BaföG entfällt, etwa aus folgenden Gründen:

Studienabschlussförderung wurde überschritten
Ausbildung ist nicht mittels BaföG förderungswürdig
Fachrichtung wurde gewechselt
Altersgrenze für BaföG Anspruch wurde überschritten

Antrag auf Wohngeld

Um Wohngeld erhalten zu können, muss ein Wohngeldantrag gestellt werden. Dieser ist bei der zuständigen Wohngeldstelle der Gemeinde zu stellen. Dabei werden verschiedene Formulare und Bescheinigungen benötigt. Hierzu zählen die folgenden Unterlagen:

  • Bescheinigung des Vermieters
  • Wohngeldantrag
  • Verdienstbescheinigung des Arbeitgebers
  • Bescheinigung der BaföG Stelle
  • Bescheinigung der Bundesagentur für Arbeit

Die Höhe des Wohngeldes kann dabei pauschal nicht benannt werden. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab. So entscheidet die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen, die Höhe der Miete, aber auch das gesamte Haushaltseinkommen darüber, ob und wie viel Wohngeld gezahlt wird.

Wird Wohngeld bewilligt, kann es frühestens ab dem Monat der Antragstellung gezahlt werden. In der Regel erfolgt der Bewilligungsbescheid zunächst für ein Jahr, danach muss entsprechend ein neuer Antrag gestellt werden.