Studienführer

Man ist gerade Anfang 20 und muss die wohl wichtigsten Entscheidungen seines Lebens treffen. Studieren oder eine Ausbildung machen? Das ist die erste Frage, die viele noch recht eindeutig
beantworten können. Doch wenn die Wahl auf das Studium gefallen ist, dann stellen sich gleich viele weitere Fragen. Die elementarste unter ihnen ist wohl die, welcher Studiengang gewählt werden soll.

Leider tritt man mit dem Studium in eine Phase seines Lebens ein, in der es niemanden gibt, der einen einfach an die Hand nimmt und sagt, welche Wahl die richtige ist. Wer sich aber vor dem Studienbeginn umfassend informiert, der kann seine Entscheidungen schon besser treffen.

Welche Studiengänge stehen zur Auswahl?

Zunächst gilt es, den richtigen Studiengang für sich selbst herauszufinden. Hierbei unterscheidet man zwischen den grundlegenden Studiengängen:

  • Geisteswissenschaften
  • Humanwissenschaften
  • Ingenieurwissenschaften
  • Lehrämter
  • Mathematik und Naturwissenschaften
  • Sozial- und Erziehungswissenschaften
  • Rechtswissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften

All diese grundlegenden Wissenschaften lassen sich nochmals unterteilen. Alleine bei den Wirtschaftswissenschaften erfolgt eine Gliederung in Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, sowie Wirtschaftsinformatik. Bei den Humanwissenschaften kann man sich zwischen Medizin, Pharmazie und Psychologie entscheiden. Und all diese Unterrubriken lassen sich noch weiter untergliedern, da fällt die Wahl alles andere, als leicht.

Der einzige Rat, den man hier geben kann, ist der, dass sich angehende Studenten fragen sollten, welche beruflichen Ziele sie später haben. Dazu sollte dann auch das Studium passen und die dafür benötigten Kenntnisse zur Verfügung stellen.

Welche Uni ist die Richtige?

Auch die Frage, welche Uni die richtige Wahl ist, steht jetzt an. Hier muss man zwischen klassischen Unis und Fachhochschulen, sowie den Berufsakademien unterscheiden. Die klassische Uni genießt einen sehr guten Ruf, allerdings vermittelt sie vorwiegend theoretisches und wissenschaftliches Wissen. An der Fachhochschule wird der Praxisbezug im Studium deutlicher betont und an der Berufsakademie kann das berufsintegrierte Studium absolviert werden, so dass Theorie und Praxis gleichermaßen erlebt werden können.

Nicht zuletzt ist der Standort der Hochschule entscheidend. Wer sich nur ungern von seiner Heimat trennt, sollte sich in der näheren Region nach einer Hochschule umsehen. Aber auch wer zum Umzug bereit ist, sollte den Ruf der Uni kennen, sowie die Lebenshaltungskosten in den verschiedenen Uni-Städten vergleichen.